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Am 28.05.2005 nahm unsere Boxstaffel an einem Fußballturnier in Kronprinzenkoog teil.
Insgesamt nahmen dort 10 Mannschaften teil, welche in zwei Leistungsgruppen (Fun- und Fitgruppe) aufgeteilt wurden. Unsere Boxer wurden in die mit dem Titelverteidiger des letzten Jahres in eine Vorrundengruppe gesetzt, so dass es gleich im ersten Spiel richtig zur Sache ging, da alle wußten, dass nur die beiden Erst- bzw. Zweitplazierten einer Gruppe das Finale bzw. das Spiel um den 3. Platz erreichen würden. Hier legten unsere Jungs um Ihren Trainer Dirk Trantoff einen klassischen Fehlstart hin: Bereits nach 2 Minuten erwischten die Mannen des FC KPK den ansonsten überragenden Keeper Festus Bluhm auf dem falschen Fuss und markierten das frühe 1:0. Wer aber nun gedacht hatte, dass sich unsere Jungs aus der Fassung bringen lassen würden, mußte sich eines besseren belehren lassen: Das frühe Gegentor war wie ein Weckruf für die junge Boxermannschaft (die im Gegensatz zu den anderen Mannschaften noch nie in dieser Konstellation zusammengespielt hatte) und zeigte einmal mehr auf, über welch tolle Moral die Kampfsportler verfügen. Kein Ball wurde von nun an verloren gegeben und verbissen - aber dennoch sehr fair - um jeden Meter gekämpft. Der Lohn dafür: Der FC KPK konnte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 3:1 besiegt werden. Im zweiten Gruppenspiel konnten die Spieler des Kyffhäuserbundes sogar mit 4:1 besiegt werden. Im letzten und entscheidenden Gruppenspiel ging es gegen die Feuerwehrleute aus Kronprinzenkoog. Es war eine erbitterte Partie, die auch sehr, sehr fair ausgetragen wurde und die mit einem knappen 1:0-Sieg unserer Faustkämpfer endete.Die meisten Spielanteile und auch das höhere technische Spielvermögen lagen bei den auch körperlich überlegenen Feuerwehrmitgliedern; die größere Einsatzfreude und auch das nötige Quentchen Glück hatten die Boxer. Zudem hatte Festus, der Keeper, einen Klassetag erwischt und rettete mit einigen Glanzparaden das Ergebnis über die Zeit.
Nun ging es ins Finale gegen den Erstplazierten der zweiten Vorrungengruppe (hier hatten sich die Holsteiner Jungs klar durchgesetzt). Dirk Trantoff brauchte keinen seiner Spieler zu motivieren: Alle wollten nun - als Außenseiter angereist - den Turniersieg mit nach Marne nehmen. Toll mit anzusehen, wie dafür gekämpft wurde: Alle Spieler konnten durch Siegeswillen und Konditionsstärke überzeugen und schafften wiederum ein knappes, aber dennoch in Ordnung gehendes 1:0 gegen den Endspielgegner. Bei der anschließenden kleinen Siegesfeier auf der Terrasse von Festus und Kerstin Bluhm wurden seitens der Gastgeber - zur Auffrischung der verbrauchten Kohlehydratreserven - Wassermelonenstücke gereicht und die ein oder andere Spielszene nochmals durcherlebt. lassen.
Die Marner Spieler in der Einzelkritik:
Stefan "Festus" Bluhm: War einer Garanten für den Marner Turniererfolg. Stark auf der Linie, noch besser in der Strafraumbeherrschung! Strahlte Ruhe und Sicherheit auch auf seine Vorderleute aus und machte seinem Spitznamen "Festus, die Katze vom Koog" wieder einmal alle Ehre. Seine Paraden fanden stets auch die anerkennende Bewunderung des Gegners.
Besonders hervorzuheben ist sein Kampfeswille; trotz einer bereits im ersten Spiel zugezogenen Handverletzung biß er die Zähne zusammen und hielt bis zum Abpfiff des Finales tapfer durch!
Schulnote: 2+
Alexander Rausch: Starkes Spiel des jungen Marners: War sowohl vorne als auch hinten stets um den Ball bemüht und fungierte als ein ständiger Gefahrenherd im gegnerischen Strafraum, was ihm zwei Treffer einbrachte.
Besonders aber sein kraftraubendes Spiel ohne Ball - sich ständig freilaufend und anbietend- war, genauso wie die Zweikämpfe in der Abwehr, sehenswert. Ein wahres Konditionswunder!
Schulnote: 2
Alexander Scheibe: Gab keinen Ball verloren, schaltete sich oft in die Offensive ein.
Stellte sich - wie alle anderen Spieler auch - stets in den Dienst der Mannschaft.
Besonders sehenswert sein Treffer (Weitschuss in den Winkel) zum 3:1 gegen den FC KPK.
Schulnote: 2-
Dirk Trantoff: Man merkte dem ältesten Feldspieler des Marner Teams an, dass er Schwierigkeiten hatte, mit dem Tempo seiner jungen Mannschaftskollegen mitzuhalten; war nicht in der Lage, das Offensivspiel an sich zu reißen und auf Torejagd zu gehen. Bezeichnenderweise steuerte er keinen der Marner Treffer zum Turniersieg bei; schaffte es dennoch, die Hintermannschaft zusammen zu halten und einige kreative Spielzüge in Richtung gegnerisches Tor einzufädeln und die meisten Torvorlagen zu geben!
Schulnote: 3-
Marcel "Rodeo" Tito: Der Marner Wirbelwind nahm geradezu willig jeden sich bietenden Zweikampf an und war an allen Schauplätzen des Marner Spiels zu finden! Besonders positiv hervorzuheben ist seine Spielintelligenz, sich - insbesondere nach Einwechslungen - s o f o r t in das Spiel hineinzufinden! Konnte besonders auf der linken Seite für viele Spielimpulse sorgen, indem er das Marner Angriffsspiel ankurbelte!
Schulnote: 2
Alexander Strufe: Der Spieler mit der besten Zweikampfbilanz; nahm jeden Zweikampf gnadenlos an! Konnte seine ganze Athletik ins Spiel bringen, besonders seine Abfangaktionen an den Außenpositionen und die sofort von ihm kraftvoll eingeleiteten Gegenangriffe über die Außenlinien brachten der Marner Hintermannschaft des öfteren wohltuende Entlastung. War sich - wie seine Mannschaftskameraden auch - für keine "Drecksarbeit" zu schade! Leider ging sein Kopfball im Finale nur Millimeter am gegnerischen Tor vorbei!
Schulnote: 2+
Jan "Schramme" Bluhm: Der Marner Youngster wurde trotz seiner erst 11 Jahre zu keinem Zeitpunkt von den gegnerischen Spielern geschont. Zeigte aber, dass ein Boxer sich nicht von der Größe und körperlichen Stärke seines Gegners beeinflussen läßt und trug durch seinen Kampfeswillen auch zum Marner Erfolg bei.
Schulnote: 2
Ali Demirel: Wo er auftauchte, sorgte er für Gefahr. Wirbelte in einigen Szenen die gegnerische Abwehr förmlich durcheinander und spielte seinen angeborenen Zug zum Tor gnadenlos aus, ohne seine Mitspieler dabei zu vernachlässigen. War sich auch als Vollblutstürmer zu keinem Zeitpunkt zu schade, in der Abwehr auszuhelfen.
Schulnote: 2+
Malte "Paolo" Johannssen: Glänzte in allen Spielen durch seine begnadete Technik, wurde vom Publikum des öfteren mit Szenenapplaus bedacht! In einigen Szenen etwas zu ballverliebt, machte dieses aber mit seinem Torriecher und den daraus resultierenden sehenswerten Treffern wieder wett. Ließ seine Mannschaftskollegen trotz gesundheitlicher Probleme (Kniebeschwerden) nicht im Stich.
Schulnote: 2+

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 Klassische Viererkette: Malte "Paolo" Johannssen, Ali Strufe, Dirk Trantoff, Marcel "Rodeo" Tito
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 Ali Strufe im Zweikampf mit Frank Steen
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 Kompaktes Mittelfeld: Alexander Rausch, Jan "Schramme" Bluhm und Ali Demirel
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 Stürmer Schramme lauert auf verwertbare Torvorlagen
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 Kurz vor einer weiteren Glanzparade: Festus Bluhm
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 Suchte die so oft entscheidenden eins-gegen- eins-Duelle: Malte "Paolo" Johannssen
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 Überall zu finden: Ali Demirel in zentraler Position
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 Geballtes Abwehrverhalten: Gestaffelte Viererkette
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 Bezeichnend: Gleich drei Marner kümmern sich mit vereinten Kräften um einen Strafraumeindringling
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 Der stolze Mannschaftskapitän Dirk Trantoff mit dem Siegerpokal
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 So schauen Sieger aus (stehend von links): Malte "Paolo" Johannssen, Stefan "Festus" Bluhm, Ali Strufe, Dirk Trantoff, Jan "Schramme " Bluhm, Marcel "Rodeo" Tito,(Sitzend von links) Ali Rausch, Ali Demirel, Alexander Scheibe
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