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Vadim Seibel holt die Bronzemedaille
Erste Medaille bei Deutschen Meisterschaften seit 40 Jahren
Mit diesem Ergebnis hatte die Marner Delegation nicht gerechnet…
Vadim Seibel holte bei seiner ersten Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft die Bronzemedaille.
In der Zeit vom 4.05. – 7.05.2005 wurde diese in Berlin-Spandau in der Bruno-Gehrke-Halle ausgetragen.
Die Halbwelterklasse war stark besetzt:
Christoph Woditschka vom UBC Schwedt 66 Kämpfe 42 Siege/29 NL/5 Remis
Arthur Nürnberg vom BR Eintracht Berlin 62 Kämpfe 41 Siege/15 NL/6 Remis
Jesko Krüger vom PSV Rostock 85 Kämpfe 59 Siege/22 NL/4 Remis
Alexander Bartaune vom PSV Schönebel 50 Kämpfe 23 Siege/23 NL/4 Remis
Sebastian Mansala vom FK Düren 10 Kämpfe 8 Siege/2 NL/0 Remis
Alexander Klotz vom TG Worms 35 Kämpfe 25 Siege/9 NL/1 Remis
Dominik Braun von Germanis Stuttgart 11 Kämpfe 8 Siege/2NL/1 Remis
Vadim Seibel vom Marner TV 19 Kämpfe 11 Siege/5 NL/3 Remis
Am 4.05.2005 wurden die entsprechenden Paarungen ausgelost.
Viertelfinalkämpfe:
Bartaune - Seibel Ergebnis: 31:21 für Seibel
Krüger - Woditschka Ergebnis: 15:11 für Woditschka
Braun - Nürnberg Ergebnis: 13:11 für Nürnberg
Klotz - Mansala Ergebnis: 13:11 für Klotz
Das Halbfinale endete wie folgt:
Seibel - Wodischka Ergebnis: 27:14 für Woditschka
Braun - Klotz Ergebnis: 16:12 für Braun
Im Finale standen dann:
Woditschka - Braun Ergebnis: 15:13 für Wodischka
Vadim Seibel, der mit seinem Trainer Aleksander Ognjuk und dem Marner Spartenleiter Peter Johannssen nach Berlin gereist war, begeisterte und zeigte, dass er zu den Besten seiner Alters- und Gewichtsklasse in Deutschland gehört.
Die Leistung, die der trainingsfleißige Marner ( sechs x trainiert er pro Woche ) bei diesem Karriere Highlight abrief, ließ die Dithmarscher Delegation am Ende nur staunen.
Im Viertelfinale gegen den erfahrenen Alexander Bartaune wurde Vadim zum Stolperstein für den Sachsen-Anhalter. Nach einer besonders tollen dritten Runde sicherte er sich den Einzug ins Halbfinale gegen Christoph Woditschka vom UBC Schwedt.
Nach drei Runden atmeten alle Dithmarscher auf, schien doch der Punktsieg gegen den späteren Deutschen Meister zum Greifen nahe. Dass der Ostdeutsche am Ende einen viel zu hohen Punktsieg davontrug, verwunderte am Schluss nicht nur die Marner.
Trotzdem, als man sich dann am nächsten Tag in Ruhe die Finals ansah, realisierten die Marner erst richtig, dass sie als Außenseiter die Bronzemedaille erkämpft hatten.


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