Ein Traum wurde wahr…. |  | 
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|  A.Lutikov,A.Becker,Trainer A.Ognjuk,SHABV Präsi. P.Johannssen
Davon wollen wir einen
Viertelfinal Kämpfe
A.Lutikov,A.Becker
A.Becker im Kampf mit A.Gräfenstein
Lutikov gegen Kölbel
Albert`s Viertelfinalkampf
Siegerehrung
Da ist er
Die Deutschen Meister
Marner Delegation und Schlachtenbummler
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Albert Becker holte sich den Titel des Deutschen Meisters
Hochspannung baute sich auf während des 3-tägigen Aufenthalts der Schleswig-Holstein-Delegation in der Hansestadt Wismar.
Neben den Faustkämpfern des Marner TV Albert Becker ( Mittelgewicht – 70 kg)und Alexander Lutikov ( Bantamgewicht – 52 kg )hatte sich auch Stanislav Mohn ( Halb- mittelgewicht – 66 kg )vom ACE Elmshorn für die Deutsche Kadettenmeisterschaft ( 15-16 Jahre) qualifiziert.
Alexander Lutikov ( 3 Kämpfe, davon 2 Siege) hatte es im Viertelfinale mit Julian Kölbel ( TuS Ahlbeck 38 Kämpfe, davon 24 Siege ) zu tun.
Der Marner Newcomer, durch Glück in diese Meisterschaftsrunde als Auffüller gekommen, zeigte in Runde 1 viel zuviel Respekt und lag nach dem ersten Durchgang schon sechs Punkte zurück. Danach wurde er mutig und zeigte sein wahres Gesicht. Seine 25:16- Niederlage ärgerte die Marner Verantwortlichen. Trotz seiner Unerfahrenheit wäre ein Sieg greifbar gewesen.
Stanislav Mohn ( ACE Elmshorn ) schied ebenfalls im Vietelfinale gegen den späteren Silbermedaillengewinner Tim Moritz vom SV Stahl Schöneweide Berlin mit 33:13 Punkten aus.
Albert Becker hatte es im ersten Durchgang mit dem Berliner Arthur Gräfenstein ( 15 Kämpfe, davon 10 Siege) zu tun. Während des Kampfes geriet Albert immer wieder in Punktrückstand und gewann am Ende hauchdünn mit 21:19 nach Punkten. So hatte er sich als einziger Schleswig-Holsteiner für das Halbfinale qualifiziert.
Hier traf er auf Andreas Mazara ( 26 Kämpfe, davon 17 Siege ) vom BSV Freiburg. Viel lockerer boxend zeigte der MTV-Fighter ansatzweise seine wahre Klasse und gewann locker mit 22:8 Punkten.
Die Marner Ecke, besonders Trainer und Physiotherapeut der Mannschaft, Aleksandr Ognjuk , atmete tief durch, das Finale war erreicht !
Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Osnabrück hatte Albert Becker den für den VfB Oldenburg startenden Artur Manschos hauchdünn auf den zweiten Platz verwiesen. Der Oldenburger erhielt durch einen Ausfall eines anderen Kämpfers doch noch eine Greencard für die DM 2007. Nach zwei vorzeitigen Siegen im Viertel-und Halbfinale kam es nun zum Traumfinale.
Manschos wollte die Revanche, doch Taktiktrainer Aleksandr Ognjuk ließ nichts anbrennen. Hervorragend eingestellt ließ Albert sich auf keinen schnellen Schlagabtausch mit dem hart schlagenden Niedersachsen ein. Nach zwei Runden stand es immer noch unentschieden. Doch so war auch der Plan, gewinnt doch der Marner seine Kämpfe meist in der dritten Runde. So kam es dann auch. Auf einmal drehte Albert auf und legte so auch schnell fünf Punkte vor. Den Sieg absichernd, musste er zwar noch drei Punkte abgeben, dass änderte aber nichts am 14:12 Gesamtsieg.
Die Marner Delegation und die mitgereisten Schlachtenbummler konnten es noch gar nicht fassen.
Seit Gründung der Boxsparte des Marner TV 1946 ging zum ersten Mal der Titel eines Deutschen Meisters in die Marschenstadt.


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